Employer Branding: Der Arbeitsmarkt steht Kopf – Warum die Stärkung der eigenen Arbeitgebermarke so wichtig ist
Veröffentlicht am 6. Februar 2023
Was sich anhand der demografischen Entwicklung bereits seit Jahren abzeichnete, bestimmt nun unseren Arbeitsalltag. In den kommenden Jahren wird sich der Fachkräftemangel sprunghaft verstärken – die Babyboomer gehen in Rente. Was also tun, um weiterhin auf gutes Personal setzen zu können? Automatisierung, Digitalisierung, Optimierung von Prozessen? Ja! Aber das allein wird die anstehenden Probleme nicht lösen. Ohne gutes Personal geht es nicht.

Also müssen sich Arbeitgeber an eine völlig neue Situation gewöhnen. Anstatt aus einem Stapel von Bewerbungen einen geeigneten Kandidaten zum Mitarbeiter zu machen, geht es heute darum, das eigene Unternehmen gut zu positionieren, um als attraktiver Arbeitgeber die Aufmerksamkeit von Fachkräften auf sich zu ziehen. Um sich erfolgreich im Arbeitsmarkt zu profilieren reicht es nicht, schnell ein paar Accounts auf den einschlägigen Social-Media-Plattformen zu eröffnen und ein paar nette Fotos hochzuladen. Unternehmen müssen zunächst intern einiges an Arbeit leisten und Prozesse in Gang bringen:

In einem Strategie-Workshop wird zunächst ermittelt, wo das Unternehmen steht und wo es in Zukunft stehen soll. Dabei werden auch zentrale Fragen gestellt, wie: Was sind unsere Stärken? Warum gibt es unser Unternehmen überhaupt? Warum arbeiten unsere Mitarbeiter bei uns?

Gerne unterstützt Sie das Team der Konzeptschmiede bei diesem Prozess. So können Sie sicher sein, dass sie bestens beraten werden. Gemeinsam entwickeln wir Ihre Marke als Arbeitgeber und ebnen so den Weg in eine sichere Zukunft.

Employer Value Proposition – Mehr als ein leeres Versprechen

Arbeitnehmer wollen heute umworben werden. Kandidaten sollten schnell erkennen können, warum ein Job bei Ihnen mehr für den Bewerber bietet, als der bei einem Mitbewerber. Das Werteversprechen zu definieren kann schwierig sein, weil diesem Versprechen ein interner Prozess vorausgehen muss. Diese Bestandsaufnahme im Inneren dient dazu, sich mit den zentralen Fragen des eigenen Handelns zu beschäftigen – wie arbeiten wir, wozu arbeiten wir und warum arbeiten wir, wie wir arbeiten. Was banal klingt, ist in der Realität ein manchmal komplexer Prozess, weil diese Fragen so bisher nicht gestellt wurden. Die Beantwortung der Fragen geht daher nicht selten mit Umstrukturierungen einher, um sich noch besser am Markt zu positionieren und interne Abläufe zu verbessern.

Es geht am Ende darum, die Versprechen, die man nach außen gibt, auch wirklich einlösen zu können. Kandidaten wollen im Gespräch mit dem potenziellen Arbeitgeber mehr, als nur über das Gehalt und die Urlaubstage zu sprechen. Sie wollen mehr über die Werte erfahren, für die das Unternehmen steht, wollen erfahren wie Arbeitsatmosphäre und Führung funktionieren.

Auf das Storytelling kommt es an

Um eine starke Arbeitgebermarke aufzubauen, ist es wichtig, eine klare Strategie zu verfolgen und die Marke konsequent zu kommunizieren. Ein wichtiges Instrument hierbei ist das Storytelling. Storytelling ist eine Methode, um Inhalte auf emotionaler Ebene zu vermitteln und so bei den Zuhörern zu verankern. Bei der Entwicklung einer Storytelling-Strategie für die Arbeitgebermarke sollten Unternehmen daher folgende Punkte beachten:

Die richtige Zielgruppe ist entscheidend für den Erfolg einer Storytelling-Kampagne. Unternehmen sollten daher genau definieren, welche Kandidaten angesprochen werden sollen. Gleichzeitig ist es wichtig, die Kernaussage der Kampagne klar zu definieren. Diese sollte sich auf die Stärken des Unternehmens beziehen und die Vorteile hervorheben, die Bewerber bei einer Zusammenarbeit mit dem Unternehmen haben.

Um die Kernaussage der Kampagne emotional aufzuladen, ist es wichtig, verschiedene emotionale Anknüpfungspunkte zu identifizieren. Diese können beispielsweise Hoffnung, Stolz oder Anerkennung, aber auch ganz individuelle Begriffe sein. Die Identifikation dieser Punkte ist entscheidend für die Wahl der richtigen Geschichte. Diese sollte in der Lage sein, die Kernaussage der Kampagne bei den Kandidaten zu verankern. Unternehmen können nur durch professionelles Storytelling eine starke Arbeitgebermarke aufbauen. Dies muss deshalb strategisch und systematisch angegangen werden. Ein Storytelling Framework kann Unternehmen helfen, die richtigen Ziele zu definieren, um ihre Arbeitgebermarke aufzubauen.

Das perfekte Storytelling-Framework hat fünf Kernstufen: Zielgruppendefinition, Storytelling-Strategieentwicklung, Content-Erstellung, Content-Vermarktung und Kontrolle und Optimierung. Mit dem richtigen Storytelling Framework können Unternehmen effektiv eine starke Arbeitgebermarke aufbauen und gleichzeitig qualifizierte Kandidaten finden – ein Gewinn für alle Beteiligten!

Die Konzeptschmiede beschäftigt sich bereits seit Längerem mit dem Aufbau von Arbeitgebermarken und hat bereits einige Unternehmen erfolgreich beraten. Gerne unterstützen wir auch Sie auf diesem Weg.

Foto von Ian Schneider auf Unsplash

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